|
 |
 |
 |
 |
Deutschlands Top-Rieslinge und VDP-Weine
Die Weinjuwelen der englischen Queen Traditionen verbinden – so auch das englische Königshaus und die Erzeuger besonders hochwertiger Weine. Einen ganz besonders edlen Tropfen lässt sich nämlich Queen Elisabeth II gerne bei besonderen Anlässen wie zum Beispiel Staatsbanketten kredenzen: einen 2002er Iphöfer Julius-Echter-Berg. Dieser trockene Riesling Spätlese kommt vom Hausberg des Weingutes Juliusspital aus Würzburg im Weinland Franken. Bereits 1953 hatten die Würzburger den Krönungswein der Queen geliefert und damit voll den Geschmack der Queen und ihrer Gäste getroffen.
Weingutsleiter Horst Kolesch beschreibt den Geschmack des Wein der Königin so: „Es ist ein betörender Duft von Pfirsich, von Aprikose mit einem Hauch von Minze der den Wein umgibt. Die Aromen sind eingebunden in einen cremigen Weingeschmack mit viel Mineralität mit einer großen Länge und einer wunderbaren Balance zwischen stahliger Säure und dezenter Restsüße". Das Weingut Juliusspital Würzburg ist nicht nur königlicher Hoflieferant in Sachen Wein, sondern auch mehrfacher Sieger von Weinprämierungen und Weinwettbewerben auf allen Ebenen und Mitglied des VDP (Verband Deutscher Qualitäts- und Prädikatsweingüter e. V.).
Dieser Verband hat mit seinen hohen Qualitätsanforderungen (Ertragshöchstgrenzen und Mindestmostgewichte), die weit strenger sind als die von staatlicher Seite, eine Führungsrolle übernommen. So beträgt die durchschnittliche Gesamterzeugung aller VDP-Güter im langjährigen Mittel 65 hl/ha. Dies entspricht der 2001 eingeführten staatlichen Kategorie „Selection“, die einen Höchstertrag von 60 hl/ha vorschreibt. An der Spitze der Klassifikationspyramide des VDP stehen jedoch die „Grossen Gewächse“.
Diese Spitzenweine werden in den besten Parzellen der klassifizierten Lagen nach strengsten Erzeugungsrichtlinien hergestellt und sind mit einer Eins mit der Traube hinter dem Lagennamen gekennzeichnet. Sie sind äußerst rar und umfassen nur ca. 3% der VDP-Weine. Der bekannte amerikanische Weinkritiker Robert Parker hat in der Ausgabe seines Magazins „Wine Advocate“ No. 161 den „Grossen Gewächsen“ der Prädikatsweingüter Höchstnoten gegeben. Unter den 33 besprochenen Weingütern aus den Regionen Rheingau, Rheinhessen, Nahe, Pfalz und Mittelrhein befinden sich 26 Prädikatsweingüter.
Erstmalig widmet sich der Weinführer überwiegend den großen trockenen Rieslingen, nachdem in den Jahren zuvor die restsüßen und feinfruchtigen Rieslinge im Fokus standen. Der deutsche Weinautor Mario Scheuermann spricht angesichts dieser Verschiebung gar von einem Paradigmenwechsel in der angelsächsischen Weinpresse ausgelöst durch Parkers Publikation. Einer Renaissance des deutschen Rieslings auf Weltniveau steht damit nichts mehr im Wege. >> weiter |
|
|
|
| |
 |
| Das romantische Rödelseer Tor in Iphofen, der Heimat des Julius-Echter-Berg. (Foto: DWI) |
|
| |
 |
| Der Würzburger Hofkeller im Herzen der Weinbauregion Franken. (Foto: DWI) |
|
| |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |